Wenn ich schreibe ...


dann liegt ein weisses Blatt Papier vor mir und ich male mir meine eigene, bunte Welt. Jedes Wort hat einen bestimmten Sinn und eine Bedeutung für mich. Jeder Satz ist wohl durchdacht und ausformuliert. Manchmal dauert es Tage, bis ein Kapitel beendet ist, machmal aber auch viel länger. Ich lebe, lache und weine mit meinen Protagonisten, die in dieser Zeit zu einem Teil meines Lebens werden. Nachts träume ich von ihnen und ihrem Schicksal und am Tage rede ich über sie. Nur meine Seele weiss, wie sie ihr Glück finden, in welcher Stadt sie leben und wie sie ihre Umgebung wahr nehmen. Ich bin Architekt, Maler und Landschaftsgärtner zugleich. Ich gestalte ihren Lebensraum, bestimme ihr Handeln und ihre Gedanken. Durch mich erwachen sie zum Leben. Doch manches Mal übernehmen auch sie die Handlung und ich lasse mich führen. Sie werden zu einem Teil von mir und ich werde ein Teil meiner eigenen Geschichte.
Und sobald ich das Fenster an meinem PC schließe, das Buch beende und die Tasten ruhen, dann hat sich ein Teil meines Ichs in meinem Roman, meinen Geschichten oder Gedichten verewigt. Und wenn ich eines Tages nicht mehr sein sollte, dann bleibt dieser Teil von mir unvergessen. Auch, wenn er nur im Keller schlummert oder auf einem Dachboden liegt ... Ein Stückchen meiner Seele, meines Wesens bleibt.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

DANKE!


DANKE!

An dieser Stelle möchte ich mich einmal ganz herzlich bedanken. 
Warum? Ganz einfach … Auf Grund meiner Interviews und der Nachfragen, WOHER ich die Inspiration von „Mia und der blaue Schal“ habe, möchte ich gerne einer Person ganz besonderen Dank aussprechen. SIE war Diejenige, die mich zu der Geschichte inspiriert und mir viel Input gegeben hat.

Es war einmal … so fangen viele Geschichten an - und ja, auch Mia. Ich erzähle Euch hier nun, wie die Idee zu Mia entstanden ist und sich das Ganze weiter entwickelt hat:

Ich saß eines Tages in der Sauna eines Wellnesshotels und dachte über einen Thriller nach. Was wäre, wenn es in so einer Saunakabine plötzlich einen Mord gäbe? Doch … was sollte ich mit einem einzigen Mord anfangen? Wer würde ihn begehen und warum? Die Fragen beschäftigten mich und ich überlegte hin und her - doch nichts Gutes kam dabei heraus. 

Wenige Tage später rief ich meine liebe Freundin an und erzählte ihr von meinem Aufenthalt in dem Hotel, von meiner Idee und dem Thriller. Und auch, dass ich keine Ahnung habe, wie man so etwas am Besten schreibt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren es ja nur ein Liebesroman und einige Kurzgeschichten, die das Licht der Welt erblickt hatten. Doch meine Freundin sagte nur: „Mach dir keine Sorgen, wir bekommen das schon hin. Die Idee ist ganz nett, doch ich würde das ganz anders machen … Viel blutiger …“. Und so begann sie zu erzählen, wie sie sich die Geschichte vorstellen würde. Gespannt und mit Begeisterung hörte ich ihren Ausführungen zu und kurz drauf stand ihr „Plot“. Ihre Idee mit der Psychologin, die … und den Morden, die … und warum … (ne, mehr sag ich nicht … selber lesen ;) ) kamen von ihr. Auch die Tiefe der Protagonistin und ihre Probleme entstanden in ihrem Kopf. 
„Sag mal, woher hast du die Idee? Ist das deine?“ Noch immer war ich ganz begeistert und sie nickte nur. „Ja, das ist meine Idee, die ich dir gerade erzählt habe. Nimm sie und mach `nen Buch draus“, waren vor ungefähr zwei Jahren ihre Worte. Doch, so einfach, wie wir uns das damals dachten, war es nun mal nicht. So haben wir weitere Stunden über die Geschichte geredet, haben gefeilt, verworfen, überlegt und uns über die Namen unterhalten. (Mia ist übrigens der Name ihres Frettchens gewesen ;) ). 

Irgendwann begann ich dann zu schreiben, fügte der Geschichte noch einige meiner Ideen, wahre Stücke aus meiner Vergangenheit und noch das ein oder andere Gedicht hinzu und - taadaa, Mia war fertig. 
Na ja … es dauerte schon noch eine gewisse Zeit und es waren noch weitere Personen daran beteilig, u.a. meine Coverdesignerin und auch meine Korrektorin, bis das Buch das Licht der Welt erblicken konnte - so, wie ihr es heute kennt.

Ich muss sagen, dass wenn es diese inspirierenden Telefonate mit meiner Freundin nicht gegeben hätte, dann gäbe es bis heute noch kein Buch von mir - und, vielleicht hätte ich auch nie mehr eines geschrieben. 

Also, meine Liebe, DU bist nicht ganz unschuldig, dass Mia nun durch die Lande zieht und den ein oder anderen Mord begeht. :) Danke, dass es DICH in meinem Leben gibt und DU mir den Mut und die Kraft gegeben hast zu Schreiben. Ich danke dir für die Namen der Protagonisten, die Idee zur Story und auch, dass du immer mit Rat und Tat an meiner Seite standest und mir geholfen hast bei meinem Projekt. Ich wünsche mir, dass auch du deine „Kellerkinder“ bald in die Freiheit entlassen kannst, denn sie haben es mindestens so sehr verdient wie Mia. 

Danke auch allen Lesern, die Mia ein Zuhause geben und sich mit der Geschichte identifizieren können. 


Herzlichst Eure Chrissy

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