Wenn ich schreibe ...


dann liegt ein weisses Blatt Papier vor mir und ich male mir meine eigene, bunte Welt. Jedes Wort hat einen bestimmten Sinn und eine Bedeutung für mich. Jeder Satz ist wohl durchdacht und ausformuliert. Manchmal dauert es Tage, bis ein Kapitel beendet ist, machmal aber auch viel länger. Ich lebe, lache und weine mit meinen Protagonisten, die in dieser Zeit zu einem Teil meines Lebens werden. Nachts träume ich von ihnen und ihrem Schicksal und am Tage rede ich über sie. Nur meine Seele weiss, wie sie ihr Glück finden, in welcher Stadt sie leben und wie sie ihre Umgebung wahr nehmen. Ich bin Architekt, Maler und Landschaftsgärtner zugleich. Ich gestalte ihren Lebensraum, bestimme ihr Handeln und ihre Gedanken. Durch mich erwachen sie zum Leben. Doch manches Mal übernehmen auch sie die Handlung und ich lasse mich führen. Sie werden zu einem Teil von mir und ich werde ein Teil meiner eigenen Geschichte.
Und sobald ich das Fenster an meinem PC schließe, das Buch beende und die Tasten ruhen, dann hat sich ein Teil meines Ichs in meinem Roman, meinen Geschichten oder Gedichten verewigt. Und wenn ich eines Tages nicht mehr sein sollte, dann bleibt dieser Teil von mir unvergessen. Auch, wenn er nur im Keller schlummert oder auf einem Dachboden liegt ... Ein Stückchen meiner Seele, meines Wesens bleibt.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Meine Rezension für Geheimnisse von Blut und Liebe (Dunkle Jagd 1) - Elke Aybar


Kurzbeschreibung


Wenn sich plötzlich eine Pforte für dich öffnet, die vor einem Augenblick fest verschlossen war - gehst du hindurch?

Handschellen, sepiafarbene Tinte und das Hohelied. Für ihre Rache nimmt Aurelie ein Leben auf der Flucht in Kauf. Doch als Demian sie auch nach fünf Jahren noch nicht aufgespürt hat, wagt sie sich aus der Deckung. Ihre Neugier treibt sie direkt an einen geheimnisvollen Ort. Dort offenbart sich ihr, was sie immer geahnt hat: Es gibt eine Welt voller Magie! Von nun an ist die Nacht jedoch gefährlich. Denn der Vampirfürst Serge regiert sein Volk mit äußerster Brutalität. Nur der junge Vampir David besitzt die Macht, sich Serge zu widersetzen. Aber ist er bereit, dafür alles zu gefährden, was ihm wichtig ist? Am Ende gerät nicht nur Aurelie zwischen die Fronten. 


Meine Wertung: 5 Sterne 
Ein Buch, dass mich von der erste Seite an gefesselt hat.  Ich habe mit den Protagonisten gelacht, gefiebert und gezittert. Für mich hat dieses Buch alles, was einen spannenden Roman ausmacht. 
Die Sprache ist nicht platt, aber auch nicht zu kompliziert. Also wundervoll zu lesen und in die Welt der Vampire abzutauchen. 
Danke, dass ich es lesen durfte! 


Erhältlich bei amazon als ebook

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Meine Rezension für Astrid Rose - Mana Loa (1): Familienbande


Astrid Rose -  Mana Loa (1): Familienbande

Kurzbeschreibung

Nina, vom Leben gezeichnet. Belegt mit einer Gabe. Auserkoren, um zu ändern, was die Vergangenheit bewahrt und die Zukunft bereithält.

Berührt von der Liebe eines Mannes, dessen Dasein in ihren Händen weilt, begibt sie sich auf eine Reise … zu sich selbst.

Folge Tom nach Hawaii und lüfte das sagenumwobene Familiengeheimnis der Familie McAllister.

Begleite sie auf den Spuren ihrer eigenen Vergangenheit.

Und erlebe eine mystische Berg und Talfahrt an Gefühlen, angereichert mit einem Hauch sinnlicher Erotik.

*+*+* Die literarische Quadratur des Kreises ist gelungen *+*+* IRVE auf Lovelybooks.de

"Astrid Rose hat mit `Mana Loa´ ein wunderbares Werk geschaffen." Jennifer Jäger auf Bookrix.de 
 

Meine Rezi: 5 Sterne 


Eine wunderschöne Geschichte mit Tiefgang

Gerne habe ich die Geschichte von Nina, Tom, Ben und ihrer Familie gelesen.
Teilweise sehr spannend und auch einfühlsam. Mit interessanten Wendungen und viel Aloha zaubert die Autorin eine spannende Welt zwischen Bremen und Hawaii. Oft habe ich mich in ihrer Geschichte wieder gefunden und mit Spannung das Geschehen verfolgt.
Ich kann diese Buch wirklich allen empfehlen, die an die Kraft der Liebe und den Zauber der Ahnen glauben.
Die Geschichte bekommt von mir voll 5 Punkte, die für die inhaltliche Umsetzung müsste ich einen Punkt abziehen. Daher sehr gute 4,5 Punkte von mir (aufgerundet allerdings 5*)
Ich freue mich sehr auf die nächsten Teile. 

Erhältlich als ebook
und 

Montag, 22. September 2014

Meine Rezension für: Filomena Nina Ribi - Zurück in der Zwischenwelt



Filomena Nina Ribi - Zurück in der Zwischenwelt

Kurzbeschreibung

Eine Freundschaft.
Eine mysteriöse Höhle.
Ein Tor zu einer anderen Dimension.
Tauche ein in das Abenteuer – zurück in die Zwischenwelt, wo die Zeit keine Relevanz mehr hat.

Eine spirituelle Fantasy-Geschichte um Tod und Wiedergeburt,
deren Protagonisten auf der Suche nach ihren Seelenverwandten sind.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Autorin Filomena Nina Ribi wurde 1975 in Zürich geboren und ist in Bellinzona (Tessin) aufgewachsen. Schon als Kind erfand und schrieb sie gerne Geschichten. Sie wollte aber auch Tierärztin werden, später Psychologin oder Schauspielerin. Letztendlich wurde sie eine Zoologin mit dem Schwerpunkt Verhaltensbiologie. Heute arbeitet sie als Biologin, Fotografin und Autorin und lebt im Tessin. Die Beobachtung der Natur und das Schreiben sind für sie die schönsten Beschäftigungen, die es gibt.


Meine Wertung: 5 super Sterne!

Ein wundervolles Buch, das mich sehr berührt hat. Fast wie mit einer Feder geschrieben, kommt mit diese Geschichte vor. Sie ist so zart und einfühlsam, und doch so kraftvoll und energiegeladen.
Sie hat mich vom ersten Moment sehr beeindruckt und einen Platz in meinem Herzen gefunden.
Ich bin sehr froh, dass ich sie gelesen habe.
Die detaillierte Beschreibung der Orte, der Zauber der Worte und das Thema haben mich in eine andere Welt - eine Welt der Träume entführt.
Ich möchte dieses Buch gerne jedem empfehlen, der mit dem Herzen sehen und fühlen kann.
Es ist kein "schneller Burger", den man eben mal eben "verzehrt".
Eher eine Schachtel voller "Pralinen", wundervoller Momente, die zum Nachdenken und Verweilen einladen. 

Erhältlich auf amazon ebook

Samstag, 13. September 2014

Meine Rezension für Stephanie Madea - Moonbow



Teil 1 - Auge um Auge


Kurzbeschreibung

Menschen erblinden, wenn View ihnen in die Augen blickt. Ein Schock, als sich herausstellt, dass sie fortan zur Sicherheit aller isoliert in einem Hochsicherheitslabor leben muss – bis zu einer Begegnung, die nicht hätte sein dürfen. Zachary Veil zeigt ihr mit grausamer Gewissheit, dass ihr Leben eine einzige Lüge ist. Ihre Erinnerungen, ihr Name …
Zac und View fliehen und es folgen weitere bittere Erkenntnisse: Die Welt hat sich seit Beginn ihrer Behandlung verändert. Die Menschheit verliert das Augenlicht, eine Prophezeiung scheint sich zu bewahrheiten und View weiß nicht, ob sie ihrem einzigen Verbündeten Zac vertrauen darf. Ihre Gefühle sprechen für ihn, aber irgendetwas verbirgt er vor ihr. Ist er der Richtige im Kampf gegen ihre skrupellosen Verfolger? 
 

5 Sterne für den ersten Teil

WOW - Was für eine Geschichte!

Mit Begeisterung habe ich den ersten Teil der Dilogie gelesen und sehr gespannt auf den Zweiten. Anfangs hatte ich etwas Probleme, in die Geschichte einzutauchen, doch mit jeder Seite wurde es spannender, Fragen klärten sich - und neue kamen dazu. Der Schreibstil ist flüssig, teilweise flapsig und sehr versiert.

Sehr emotional beschreibt die Autorin den Weg der "blinden" View und ich konnte jeden Schritt nachvollziehen. Ich sah mit den Augen der Protagonistin in die Welt, begleitete sie auf ihrer Flucht und fühlte ihre Emotionen.

Auch der Hintergrund der gut recherchierten Geschichte bleibt mir im Kopf und ich kann dieses Werk wirklich nur empfehlen. Am Besten an Menschen, die mit dem Herzen sehen können. 

Erhältlich als Ebook
und als Print Version
 
****
 
Teil 2 - Hand in Hand

Kurzbeschreibung

View flieht weiterhin vor den Jägern der Geheimorganisation Moonbow. Nur äußerst knapp entkommt sie mit Stevens Hilfe dem gnadenlosen Bloodhound.
Ihre Erinnerungen kehren nur tröpfchenweise zurück. Angst vor dem, was sie vielleicht weltweit ausgelöst hat und Trauer um viele ihrer kurzzeitigen Gefährten, lähmen sie. Doch sie muss sich erinnern, um zu verstehen. Wenn Zac ihr bloß immer noch den Weg weisen könnte.
Als Freunde ihr nicht mehr weiterhelfen können, macht sie sich allein auf den Weg zurück an den Ort, den sie sich geschworen hat, niemals wieder aufzusuchen – das Laboratorium.
View ist sich bewusst, dass auch sie die Augen für etwas öffnen muss, was sie nicht wahrhaben will. 
 
5 Sterne für den zweiten Teil

Hand in Hand

Volle fünf Sterne von mir auch für den zweiten Teil. Ich habe View und Zac begleitet auf ihrer Flucht, habe mit ihnen geliebt, gelebt und - gesehen.
Das Zweite ist wie eine Achterbahnfahrt. Es fängt sehr spannend an, um dann einige Erklärungen, die sehr gut recherchiert und klar nachvollziehbar sind zu liefern, sehr erotisch zu werden und dann wieder an Fahrt aufzunehmen. Das Ende der Geschichte ist für mich nicht vorhersehbar und sehr! gut ausgearbeitet. Ein Lesevergnügen auf ganzer Linie. Sehr empfehlenswert für alle Leser, besonders für die, die SEHEN möchten und es mit dem Herzen können! Danke

Erhältlich als ebook
und 

Dienstag, 9. September 2014

Gewinnspiel von Ute Jäckle - Verloren in der grünen Hölle



Ute Jäckle - Verloren in der grünen Hölle

Liebe Leser und Fans meines Blogs. Ich möchte euch gerne auf ein Gewinnspiel meiner lieben Autorenkollegin Ute Jäckle aufmerksam machen. Dieses findet über Facebook statt. 
Seid dabei und gewinnt schöne Preise ... Die gesuchte Lösung findet ihr in der XXL Leseprobe. 
Und wer mag, kann auch gerne meine Rezension von diesem Buch lesen (Link bei Lieblingsbücher)  

Klick ins Buch


GEWINNSPIEL!!! 9.9.2014 - 21.9.2014

Da ja gerade die 99 Cent Aktion für mein E-Book "Verloren in der grünen Hölle" läuft, habe ich mir dazu ein Gewinnspiel ausgedacht. Wollt ihr mit mir in den Dschungel reisen? Dann lasst euch entführen in den exotischen Regenwald Kolumbiens. Dort wartet eine knisternd spannende Liebesgeschichte auf euch.
Zu gewinnen gibt es folgendes:
1 x Amazon Gutschein im Wert von 25 Euro
2 x "Verloren in der grünen Hölle" als signiertes Printbuch
3 x Motivtasse zu "Verloren in der grünen Hölle"

Dafür müsst ihr mir nur eine kleine Frage beantworten und zwar: Wie heißen die beiden männlichen Geiseln (also ihre Mitgefangenen), die Elena und ihre Freundinnen im Buch treffen?
Die Antwort bitte NICHT im Kommentar darunter posten, sondern nur ein 'bin dabei' oder 'mache mit' oder ähnliches. Die Antwort bitte als pn an mich. Um es nicht zu schwer zu machen, gibt es hier den link zur XXL Gratis Leseprobe, wo ihr die Namen nachlesen könnt. Natürlich dürfen auch die mitmachen, die das Buch bereits besitzen.
Über ein like meiner Autorenseite und Teilen des Gewinnspiels freue ich mich sehr. Sollten sich mehr als hundert Leute beteiligen, lege ich noch einen Amazon Gutschein oben drauf. Das Gewinnspiel endet am 21. September. Jetzt wünsche ich viel Spaß!

Klick in XXL Leseprobe

Mittwoch, 3. September 2014

Meine Rezension für Anna Fricke - Versprich mir einen Kuss




Anna Fricke - Versprich mir einen Kuss


Kurzbeschreibung

Zwei Menschen, verbunden durch eine grausame Fügung.
Julias Glück zerbricht, als sie ihren Mann verliert. Ihr Leben scheint sinnlos geworden zu sein, bis sie auf Stephan trifft. Eine heilende Verbindung entsteht, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu.

Julias Entscheidung, ihrem Mann zu folgen, kann und will Stephan nicht akzeptieren. In einer Zeit voller Schmerz, Angst und Trauer beginnt eine zarte Liebe zu erblühen. Werden die Gefühle stark genug sein, der verzweifelten Julia neue Hoffnung zu schenken?

*****
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer gefühlvollen und nachdenklichen Trillogie, rund um die Themen Liebe, Angst und Tod. 
 
 
Meine Rezi: 4 Sterne

Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne, da ich es sehr gerne gelesen habe, aber der Meinung bin, dass noch Luft nach oben ist.

Bei diesem Buch schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits fand ich es teilweise sehr langatmig z.B die Szene, in der sie auf einem Pferd reitet, oder auch Spaghetti kocht, anderseits sehr gefühlvoll beschrieben und wunderbar recherchiert z.B die Krankheit. Die Szenen am Anfang waren mir zu oberflächlich, der Schluss aber wirklich klasse.
Insgesamt fand ich das Buch schön zu lesen. Zwar war der Anfang etwas holprig, wird es doch im Laufe immer besser, bis zum Schluss, der mich richtig berührt hat. Auch finde ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und ihre Wortwahl an manchen Stellen beeindruckend. Auch muss ich zugeben, dass mir das Ende ein paar Tränchen entlockte.

Eine wundervolle Liebesgeschichte, die in keiner Weise kitschig ist. Eher gefühlvoll, romantisch und emotional - und wie immer, ist das meine subjektive Meinung.

Oft habe ich mir die Frage gestellt, ob die Geschichte erfunden oder selbst erlebt ist - aber, wer weiss das schon so genau.

Ich kann das Buch empfehlen und bin schon sehr gespannt auf die folgenden Teile.

Erhältlich als ebook
und als 

Samstag, 30. August 2014

Gedankensplitter ...



... zum Thema: 
Warum schreibe ich ein Buch

Neulich seufzte ich über mein Leben und über die Zeit, die ich mit Werbung verbringe. Werbung für meine Bücher, meinen Blog und meinen Bekanntheitsgrad.
Ja, ich verbringe zur Zeit mehrere Stunden damit, mich in sozialen Netzwerken aufzuhalten und über mich und meine Bücher zu berichten als ich es früher getan habe.

Eine Freundin fragte mich dann: 
Warum schreibst du eigentlich und tust dir das an?

Ja, das ist eine gute Frage. Natürlich kamen mir sofort Gedanken wie:
"Weil ich nicht anders kann",
"weil ich Menschen eine Freude machen will" und
"weil ich Geld verdienen will" in den Sinn. 
Das sagte ich dann auch so.

Als Antwort bekam ich dann zu hören: 
"Es doch schon so viele Bücher auf dem Markt - warum musst DU dann auch noch schreiben? Jeder Depp meint, er könne schreiben und bringt ein Buch heraus. 
Geh doch einfach mal in den Buchhandel und schau dich um. Wie willst du denn da mithalten
?"

Ja, auch das ist eine gute Frage, die ich mir im Laufe der Zeit immer wieder gestellt habe und mir fast jeden wieder Tag stelle - und noch immer weiß ich die Antwort nicht. Ich weiss nur eines: Ich kann nicht anders. Ich muss schreiben.

Wahrscheinlich geht es mir nicht anders wie vielen anderen Autoren auch, die noch am Anfang stehen. Jeder für sich macht sich seine Gedanken über das WARUM.

Dabei ist es wahrscheinlich ganz egal, ob derjenige nun einen Verlag hat oder selber publiziert, ob er bereits einige Bücher verkauft hat oder noch ganz am Anfang steht und ob er berühmt werden will oder nicht.

Ich glaube, dass in jedem Buch, dass jemals geschrieben wurde eine Menge Arbeit, Herzblut und auch Schweiss steckt. Bei der Erstellung des Buches sind Tränen geflossen, es wurde gelacht, geschimpft ... und weiter gemacht.

Dann steht endlich das Wort "Ende" im Raum... doch es ist noch lange nicht vorbei! Es fängt erst an. Wenn ein Autor sein Werk beendet hat, dann beginnt die Suche nach einem Verlag - oder er verlegt es selber. Dann wird in mühsamer Kleinstarbeit das ganze Werk noch einmal durchgearbeitet und zum Schluss braucht das Manuskript auch noch ein Cover und einen schönen Titel - wahnsinnig viel Arbeit, Zeit und Liebesmühe. (für was eigentlich?)

Wenn das alles geschafft ist, beginnt der Teil mit der Werbung. Und das ist das Schlimmste. Man bietet sich der Schar von Lesern an - ja, man wirbt mit seinem Baby - will, dass es gelesen, beachtet und geliebt wird. Schließlich saß man eine sehr lange Zeit mit seinem Projekt zusammen. Man hat mit den eigenen Protagonisten gelacht und geweint, hat zugesehen, wie sie sich verlieben oder auch wie sie morden. Man hat sie begleitet auf Schritt und Tritt ...

Man hat Angst, dass das Baby nicht laufen lernt, dass es jämmerlich in der Ecke liegt und verkümmert und später einfach von der Bildfläche verschwindet ...


Und ganz genau aus diesen Gründen gönne ich jedem Autor / jeder Autorin den Erfolg gelesen und beachtet zu werden. Ich muss nicht jedes Buch mögen, nicht bei jedem Buch, dass ich lese in Begeisterung ausbrechen, wenn es mir nicht gefällt - denn alles ist sehr subjektiv. Ein Buch braucht meiner Meinung nach ein gutes Lektorat - aber dieses sollte den Kern, das Wesen des Buches nicht verändern. Es muss nicht jedes Buch gleich sein. Ein Buch darf auch "anders" sein.

Wenn mir ein Buch - seine Protagonisten - zu kindlich oder naiv sind ... na, dann bitte ... dann war der Autor vielleicht in diesem Moment genau so. Oder, wenn sie mir zu zickig, zu nervig oder aggressiv erscheinen ... Vielleicht gibt es Menschen, die genau so einen Protagonisten gut finden ...

Geschmack liegt immer im Auge des Lesers und es gibt genau so viele unterschiedliche Meinungen zu einem Buch, wie es Bücher und auch Leser gibt.

Ich will damit nur sagen, dass man jedem Autor die Chance geben sollte, gelesen und verstanden zu werden und dass jeder Autor die Hilfe der Leser braucht. Seien es Rezensionen, Mundpropaganda oder einfach nur Empfehlungen.

Wenn mich keiner kennt, dann kann auch keiner mein Buch lesen und sich seine eigene Meinung bilden.